Promovieren

Graduiertenfest Der Rwth Aachen 2014 Original

In verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen promovieren Sie bei uns mit aktuellem Bezug zur Praxis in Wissenschaft und Wirtschaft. Um Sie bestmöglich zu begleiten, ist die Promotion in drei Phasen über einen Zeitraum von fünf Jahren angelegt.

Während Ihrer Promotion sind Sie als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Vollzeit-Angestelltenverhältnis (Besoldung nach TVL) an der RWTH Aachen beschäftigt. Je nach fachlichem Hintergrund promovieren Sie zum Dr.-Ing. oder Dr. rer. nat. an der Fakultät für Maschinenwesen (Fakultät 4). Auch eine Promotion an der Philosophischen Fakultät (Fakultät 7) zum Dr. phil. ist möglich.

    Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3 Jahr 4 Jahr 5
    Phase1Phase2Phase3

    Themenfindung

    Zunächst machen Sie sich mit Unterstützung ihrer Forschungsgruppenleitung und Geschäftsführung mit unserer Forschung vertraut. Sie werden direkt in die Lehre, die laufende Projektarbeit und die Beantragung von Drittmitteln eingebunden. Durch ein Curriculum für neue Mitarbeiter schulen Sie sich in den nötigen Wissensbereichen des Instituts.

    In regelmäßigen Teamsitzungen und bei der jährlichen Institutstagung lernen Sie Ihr Team und die anderen Forschungsthemen aus den unterschiedlichen Fachdisziplinen kennen. Für unsere Arbeit ist ein interdisziplinärer Austausch grundlegend. Am Ende dieser ersten Phase haben Sie sich für ein Themenfeld Ihrer Dissertation nah an Ihren Forschungsprojekten entschieden und kennen den wissenschaftlichen "State of the Art" dieses Gebiets. Während der Dissertationsfahrt legen Sie in Absprache mit Ihren Betreuern Ihr Dissertationsthema final fest.

    Wissenschaftliche Kernprozesse

    Während der zweiten Phase erstellen Sie Ihre Arbeit. Bei regelmäßigen Wissenschaftlichen Kolloquien (WiKo) mit allen wissenschaftlichen Mitarbeitenden des Instituts stellen Sie im Rahmen von zwei Dissertationsvorstellungen den aktuellen Stand Ihrer Arbeit vor. Dadurch findet eine ausführliche Diskussion ihres Themas statt und Sie lernen unterschiedliche Sichtweisen kennen. Neben Ihrer Dissertation verfassen Sie Fachveröffentlichungen. Besonders bei Promotionen mit fachlicher Herkunft außerhalb des Maschinenbaus werden geeignete Professoren für Ihre Zweitbetreuung hinzugezogen.

    Finalisierung

    In der dritten Phase konzentrieren Sie sich auf die Fertigstellung Ihrer Dissertation. Mit Abgabe der Dissertationsschrift und der mündlichen Prüfung endet diese Phase. Nach der mündlichen Prüfung ist ein kleiner Sekt-Empfang mit der Übergabe des Doktorhuts üblich, um die letzten Jahre Revue passieren zu lassen und die erbrachte Leistung zu feiern.

    JAHR 1
    Phase1

    Themenfindung

    Zunächst machen Sie sich mit Unterstützung ihrer Forschungsgruppenleitung und Geschäftsführung mit unserer Forschung vertraut. Sie werden direkt in die Lehre, die laufende Projektarbeit und die Beantragung von Drittmitteln eingebunden. Durch ein Curriculum für neue Mitarbeiter schulen Sie sich in den nötigen Wissensbereichen des Instituts.

    In regelmäßigen Teamsitzungen und bei der jährlichen Institutstagung lernen Sie Ihr Team und die anderen Forschungsthemen aus den unterschiedlichen Fachdisziplinen kennen. Für unsere Arbeit ist ein interdisziplinärer Austausch grundlegend. Am Ende dieser ersten Phase haben Sie sich für ein Themenfeld Ihrer Dissertation nah an Ihren Forschungsprojekten entschieden und kennen den wissenschaftlichen "State of the Art" dieses Gebiets. Während der Dissertationsfahrt legen Sie in Absprache mit Ihren Betreuern Ihr Dissertationsthema final fest.

    JAHR 3
    Phase2

    Wissenschaftliche Kernprozesse

    Während der zweiten Phase erstellen Sie Ihre Arbeit. Bei regelmäßigen Wissenschaftlichen Kolloquien (WiKo) mit allen wissenschaftlichen Mitarbeitenden des Instituts stellen Sie im Rahmen von zwei Dissertationsvorstellungen den aktuellen Stand Ihrer Arbeit vor. Dadurch findet eine ausführliche Diskussion ihres Themas statt und Sie lernen unterschiedliche Sichtweisen kennen. Neben Ihrer Dissertation verfassen Sie Fachveröffentlichungen. Besonders bei Promotionen mit fachlicher Herkunft außerhalb des Maschinenbaus werden geeignete Professoren für Ihre Zweitbetreuung hinzugezogen.

    JAHR 5
    Phase3

    Finalisierung

    In der dritten Phase konzentrieren Sie sich auf die Fertigstellung Ihrer Dissertation. Mit Abgabe der Dissertationsschrift und der mündlichen Prüfung endet diese Phase. Nach der mündlichen Prüfung ist ein kleiner Sekt-Empfang mit der Übergabe des Doktorhuts üblich, um die letzten Jahre Revue passieren zu lassen und die erbrachte Leistung zu feiern.

    • Curriculum für neue Mitarbeiter

      Vor Abschluss des zweiten Arbeitsjahres sollten Sie mindestens drei Weiterbildungsseminare aus dem Angebotspool des Center for Doctoral Studies oder Center of Excellence in Academic Teaching besuchen. Diese behandeln die Themenbereiche Rhetorik, Präsentation und Kommunikation, Planung, Organisation und Verhaltensweise sowie Lehre und Methoden. In Absprache mit der Forschungsgruppenleitung werden geeignete Seminare ausgesucht, um Ihre persönliche Entwicklung bestmöglich zu unterstützen.

    • Dissertationsbesprechungen

      Ihr Doktorvater oder Ihre Doktormutter trifft sich einmal im Jahr mit Ihnen zu einem intensiven Einzelgespräch, um den Stand Ihrer Arbeit zu besprechen und inhaltliche Fragen zu klären. Gegebenenfalls werden auch die externen Betreuer Ihrer Dissertation hinzugezogen. In besonderen Fällen und in der Finalisierungsphase finden diese Gespräche häufiger statt.

    • Dissertationsfahrt

      Auf Dissertationsfahrt verbringen Sie mit 6 - 8 weiteren Promovierenden und Ihrem Doktorvater oder Ihrer Doktormutter drei bis fünf Tage in Klausur. Sie formulieren Forschungsfragen, schärfen Ihr Thema und legen Forschungsmethoden fest. Die Fahrt dient nicht nur der intensiven Auseinandersetzung mit Ihrem Thema und Dissertationsprozess, sondern auch dem Austausch mit Ihren Kollegen.

    • Dissertationsvorstellung

      Ca. 1,5 Jahren nach Ihrer Einstellung stellen Sie den Stand Ihrer Arbeit allen wissenschaftlichen Kollegen des Instituts vor. Durch den kurzen Fachvortrag erhalten Sie ein interdisziplinäres Feedback. Dieses Prinzip des Peer2peer-Coachings zieht sich durch alle Bereiche des Instituts. Auch im zweiten Drittel Ihres Dissertationsprozesses stellen Sie noch einmal Ihre Ergebnisse im Wissenschaftskolloquium (WiKo) vor.

    • Fachveröffentlichungen

      Wir legen großen Wert auf regelmäßige Fachveröffentlichungen: pro Jahr mindestens zwei Beiträge in einschlägigen Fachzeitschriften und bei Konferenzen. Die durch die Veröffentlichung entstehenden Kosten werden dabei vom Institut getragen. Diese Zielsetzung fördert Ihre intensive, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Ihren Forschungsthemen und der jeweiligen Community.

    • Forschungsgruppenleiter und Geschäftsführer

      Die unmittelbare tägliche und operative Betreuung Ihrer Dissertation übernimmt die Geschäftsführung der einzelnen Bereiche und Ihre Forschungsgruppenleitung. Letztere behält den Überblick über alle im Team laufenden Projekte und koordiniert die Aufgabenverteilung. Sie berät Sie bei der Anfertigung Ihrer Dissertationsschrift, bei Ihren Projekten und Fachveröffentlichungen.

    • Institutstagung

      Alle wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts fahren einmal pro Jahr zu einer zweitägigen Institutstagung. Dies ermöglicht, sich abseits vom Institutsalltag interdisziplinär auszutauschen. Dazu werden aktuelle und neue Projekte vorgestellt und Workshops zu zentralen Themen durchgeführt. Gleichzeitig lernen Sie alle Kollegen in lockerer Atmosphäre kennen, was insbesondere neuen Mitarbeitern den Einstieg ins Institutsgefüge zu erleichtern.

    • Teamsitzungen

      Die einzelnen Teams treffen sich regelmäßig in verschiedenen Konstellationen: neben dem monatlichen wissenschaftlichen Kolloquium gibt es wöchentliche Bereichs- und Forschungsgruppensitzungen sowie Strategie- und Teamtage.

    Kontaktapl.-Prof. Dr. habil. Ingrid Isenhardt1. Stellvertretende Direktorin
    Raum
    2.16
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    +49 241 80 91112

    E-Mail
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