Schulkinder erleben fantastische Reise ins Weltall

Raketenwissenschaften in Aachen: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Cybernetics Lab bringen Schulkindern die Arbeit der Astronauten näher.

In 90 Minuten um die Welt: Was Alexander Gerst während seiner Horizon-Mission jeden Tag bei einer Geschwindigkeit von 28.000 Kilometern pro Stunde etwa 16 Mal erlebt, erlebten nun über 1000 Aachener Schulkinder einmalig während der Raumfahrtshow im RWTH-Hauptgebäude.

Die Moderatoren Richard Bräucker und Jan Bechert vom DLR brachten den Dritt- bis Sechstklässlern mit einer Mischung aus Experimenten und Filmausschnitten eine Raumfahrtmission vom Start über das Andocken der Sojus-Kapsel an der ISS bis zur Rückkehr zur Erde näher. Mal betankten die Schüler eine Rakete mit Druckluft und schossen sie an die Decke der RWTH-Aula, dann wiederum stellten sie das Sonnensystem mit leuchtenden Ballons nach oder die Schwerelosigkeit anhand eines rohen Ei in einer Fallkapsel.

Absolute Stille herrschte, als Physikerin Sina Kürtz mit ihrer Virtual-Reality-Brille zu einem Rundgang auf der ISS ansetzte, etwa durchs Columbus-Modul, den schwerelosen Arbeitsplatz von Alexander Gerst, oder einen Weltraumpaziergang machte. Bei dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre bebte die Aula vor lauter Begeisterung und Beifall.

Mehr Infos bei Lana Plumanns, Leiterin des DLR-School Labs am Cybernetics Lab der RWTH Aachen University.

Mit ihren Solarpanels ist die ISS so groß wie ein Fußballfeld. Wenn der Himmel in der Dämmerung dunkel ist – manchmal früh morgens, manchmal abends – und die ISS von der Sonne beschienen wird, kann man sie von der Erde aus sehen - ganz ohne Teleskop, nur mit bloßem Auge! Denn sie leuchtet wie ein heller Stern.Die genauen Uhrzeiten, zu denen man sie von Deutschland aus beobachten kann, finden Sie unter https://spotthestation.nasa.gov/sightings/#.U48X1-vwCUk.


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Das Sonnensystem in Ballongröße zum Anfassen