Auto-Tow

Spreizprüfstand Autotow

Die stark schwankende Qualität der Ausgangsmaterialien stellt ein großes Problem für auf faserverbundkunststoffbasierende Verarbeitungsprozesse dar. Ein wichtiges FVK-Ausgangsmaterial sind Multifilamentgarne (engl. Heavy Tows), die aus einer großen Anzahl aus Fasern bestehen. Die Kosten sinken dabei mit zunehmender Filamentanzahl. Jedoch steigen mit der Filamentanzahl auch Anzahl und Ausmaße von Inhomogenitäten und Faserfehlorientierungen im Garn, was sich negativ auf die Weiterverarbeitung auswirkt. Durch ein Spreizen (siehe Abbildung 1) wird die anfänglich elliptische Querschnittsfläche von Multifilamentgarnen zu einem Faserband mit dünnem und breitem Querschnitt aufgefächert. Die Inhomogenitäten im Multifilamentgarn werden so jedoch nur unzureichend ausgeglichen, da der Spreizprozess nicht aktiv geregelt wird. Ziel des Projekts Auto-Tow ist es, das Spreizverfahren mittels Spreizstangen gezielt weiterzuentwickeln. Es wird eine Regelung konzipiert und implementiert, welche den Spreizgrad abhängig von gemessenen Qualitätsgrößen (Breite des Garns, Filamentverteilung und -orientierung) dynamisch anpasst. Der Spreizgrad wird dabei über unterschiedlich einstellbare Prozessparameter (Umschlingungswinkel, Fadenspannung und Relativgeschwindigkeit) reguliert.

Spreizprüfstand6 Autotow
Keyfacts
Förderinstitution
AIF e.V.
Projektträger
BMWi
Projektpartner
Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University
Laufzeit
01.04.2015 – 30.06.2017
Projektwebsite
auto-tow.de
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d:v:lop
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