AltCell

Das Projekt ALT CELL 1 ist eine Kooperation zwischen Landwirtschaft, Textil- und Lebensmittelindustrie, um an einer biobasierten Kreislaufwirtschaft zu arbeiten. Es zielt darauf ab, die gesamte Prozesskette von regionalen und überregionalen Reststoffen über den Aufschluss, d.h. die Trennung der Fasern, mit dem ganzheitlichen OrganoCat-Verfahren bis hin zur gesponnenen Zellulosefaser zu demonstrieren. Die Biomassepotenziale werden im Projekt INGRAIN sowie in der Projektregion - Kreis Heinsberg - auf ihre Verfügbarkeit und Vielfalt hin bewertet und optimiert, um die bestmögliche Leistung und Qualität zu erreichen.

Das Projekt bewertet die Nachhaltigkeit und liefert erste wirtschaftliche Schätzungen. Da die Faserproduktion derzeit überwiegend auf fossile Ressourcen angewiesen ist, stellt Cellulose eine vielversprechende Alternative für die Herstellung von Man-made Cellulosefasern (MMCF) dar, die traditionell nach dem Viskose- oder Lyocellverfahren hergestellt werden.

Das WZL-IQS (ehemals IMA) ist im Projektteil vertreten, der die Entwicklung und Programmierung eines Demonstrators für eine digitale Abfall- und Reststoffdatenbank zum Ziel hat. Diese Datenbank sollte in der Lage sein, Angebot und Nachfrage in der Region abzugleichen, was es Organisationen ermöglicht, Reststoffe zu tauschen oder zu verkaufen und somit die Abfallmenge zu reduzieren und gleichzeitig die Wertschöpfungskette zu schließen.

Dies beginnt mit der Erstellung, Sammlung und Aufbereitung von relevanten Daten wie Materialien und technologischen Informationen, gefolgt von der Entwicklung eines Prototyps für einen digitalen Demonstrator.

Keyfacts
Förderinstitution
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektträger
Projektträger Jülich
Projektpartner
Institut für Textiltechnik RWTH Aachen University (ITA)
Forschungzentrum Jülich (FZJ)
Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH (DBFZ)
Laufzeit
01.08.2023 - 31.07.2025
Website
ingrain.nr
Raum
D2.01
Telefon
+49 241 80-911 95

E-Mail
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