ARIZ
Arbeit in der Industrie der Zukunft
Als Verbundprojekt namens “Arbeit in der Industrie der Zukunft” (ARIZ), das im Rahmen des BMBF-Forschungsprogramms „Innovation für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ die nächsten 3 Jahre gefördert wird, werden ab August 2016 anwendbare Lösungen und Szenarien zur Mensch-Roboter Kollaboration für die Industrie der Zukunft erarbeitet.
Im Rahmen der vierten industriellen Revolution entstehenden smarte Arbeitsumgebungen mit Menschen, heterogenen Robotern und virtuellen Agenten, verstanden als eigenständige Entitäten, die durch künstliche Intelligenz lernen und die ihre Umgebung eigenständig erfassen können. Selbige sind eng miteinander verzahnt, durch bspw. intelligente Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie agieren gemeinsam als Teile eines hybriden, lernenden Arbeitssystems. Für die Arbeit der Zukunft bedeutet dies, dass die traditionelle Steuerung und die statische Vorgabe von Zielen entfallen. Es müssen neue Kooperations- und Entscheidungsbeziehungen für eine hybride Kooperation von Mensch, Roboter und virtuellen Agenten entwickelt werden. Die Analyse dieser gänzlich neuartigen Kooperationsbeziehung zwischen Mensch und Technik in der Industrie 4.0 und deren Auswirkung auf und Chancen für die Arbeitswelt werden im Rahmen des Verbundprojektes ARIZ anhand von zwei Demonstratoren erforscht. Entwickelt werden diese Demonstratoren gemeinsam mit der Festo AG, der Festo Didactic GmbH & Co. KG, der robomotion GmbH, dem Cybernetics Lab IMA & IfU sowie dem Human-Computer Interaction Center (beide RWTH Aachen University). Beide Demonstratoren dienen als Grundlage für die arbeitswissenschaftlichen Untersuchungen.