Dritter Platz für das Team Carologistics beim RoboCup

Die RoboCup Logistics League zeichnet sich besonders dadurch aus, dass auf einem 14 mal 8 Meter großen Spielfeld im Kleinen gezeigt wird, was in den nächsten Jahren in sogenannten "Smart Factories" im Industrie 4.0 Kontext aus intralogistischer Sicht möglich ist. So erkunden die Roboter der einzelnen Teams autonom das Spielfeld und melden zurück, an welcher Position welche Maschine steht und suchen somit die besten Verbindungen zwischen einzelnen Maschinen. Nach dieser Explorationsphase planen, realisieren und optimieren die Roboter den Materialfluss und liefern Produkte gemäß dynamischer Aufträge in der industriellen Produktionsanlage. Daraus ergeben sich Aufgaben mit zeitlichen Abhängigkeiten, die die Roboter unter sich aufteilen müssen.

Doch dass es diesmal für die erfolgsverwöhnten, viermaligen Weltmeister aus Aachen nicht zur Titelverteidigung reichte, ist vor allem WLAN-Problemen geschuldet: Nachdem sich die Roboter mangels Kommunikation nicht bewegten, wurden alle WLAN-Komponenten ausgetauscht. Die neue Hardware verzögerte den Spielverlauf und die Roboter bekamen erst nach mehreren Minuten mit, dass das Spiel bereits begonnen hatte. Trotz der Widrigkeiten gab das Team Carologistics alles und konnte sich im Turnier nach vorne arbeiten, bis es sich dem neuen Weltmeister aus Graz geschlagen geben musste, den sie im Jahr zuvor noch im Finale besiegt hatten.

Die Carologistics setzen sich aus Wissenschaftlern und Studierenden des Cybernetics Lab IMA & IfU, dem Lehr- und Forschungsgebiets Wissensbasierte Systeme (beide RWTH Aachen University) und des MASCOR Instituts (FH Aachen, University of Applied Sciences) zusammen.

Bei weiteren Fragen nehmen Sie gerne Kontakt zu Sebastian Schönitz M.Sc auf.

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